Dienstag, 26. April 2016

[Rezension] Heat of the Moment//Laura Barnholdt | Enttäuschung pur!





Preis: € 9.99 [D]
Einband:Taschenbuch
Seitenanzahl: 352
Altersempfehlung: ab 13
Meine Wertung: 2 Sterne
Reihe:1/3
Verlag: cbt
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Inhalt:
Lyla freut sich schon auf ihre Klassenfahrt nach Florida. Endlich ein bisschen entspannen und Zeit mit ihrem Freund Derrick verbringen. Lyla hat nämlich vor ihre Unschuld in Florida zu verlieren, hätte sie nicht den Bus zum Flughafen nicht verpasst. Zufällig hat auch der Bad Boy Beckett den Bus verpasst. So kommt es, dass Beckett sie beide mit dem Motorad zum Flughafen bringt. Dort angekommen erfährt sie, dass sie mit ihren ehemaligen besten Freundinnen ein Zimmer teilt. Eine Email aus der Vergangenheit an sich selbst,enthält die Nachricht, dass sie lernen soll zu vertrauen. Doch dies ist nicht immer einfach.

Meine Meinung:
Auf dem Klappentext des Buches steht, dass das Buch warmherzig, humorvoll und hochromantisch sein soll. Darüber lässt sich auf Fälle streiten. Ich habe um ehrlich zu sein wirklich viel mehr von  der Geschichte erwartet. Erwartet habe ich eine lockerleichte Sommergeschichte, die dennoch eine Kernaussage hat. Dies ist hier nicht der Fall.

Lyla hat nur das eine im Sinn: Sie möchte auf dieser Fahrt von ihrem Freund Derreck entjungfert werden, weil die beiden schon zwei Jahre lang zusammen sind. Sie denkt die ganze Zeit nur darüber, wie und wann sie es tun sollen. Sie war mir leider gar nicht sympathisch. Die Gedankenverläufe von Lyla waren mir einfach zu kindisch. Sie ist in dem Alter, wo die Pupertät im vollem Gange ist, aber dennoch konnte ich ihr einfach folgen. Vielleicht liegt das einfach am Altersuntschied zwischen ihr und mir.
Sie ist hin und her gerissen zwischen Derrick und dem Bad Boy Beckett. Immer wenn sie mit Derrick zusammen ist, denkt sie an Beckett, wie gut er doch aussieht und wie sich seine Lippen anfühlen.

Mit ihren ehemaligen besten Freundinnen hat Lyla seit ungefähr zwei Jahren kein Kontakt. Es gab einen riesengroßen Streit zwischen ihnen. Dieses Gehemnis wird am Ende natürlich gelüftet und wer hier eine schockierende Entlüftung erwartet, wird bitter enttäuscht. Die Nebencharakter sind stets im Hintergrund und man sie nicht wirklich kennenlernen.

Die Botschaft von diesem Buch ist: Lerne zu vertrauen. Ich fand diese Botschaft leider gar nicht passend zur Geschichte. Die Botschaft wird zwar mehrer Male im Buch gesagt, aber die Umsetzung ist kaum bis gar nicht zu sehen in Lylas handeln und benehmen.

Die Geschichte an sich ist sehr vorhersehbar. Von der ersten Seite an wusste ich, wie die Geschichte enden würde. Spannung und Romantik sucht man vergeblich.
Der Schreibstil hat mir dennoch gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Ich war in weniger als zwei Tagen durch mit dem Buch.

Fazit:
Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe für das Buch. Vielleicht konnte ich mich deshalb nicht in Lyla hineinversetzen. Ich werde die Trilogie leider nicht weiter verfolgen, auch wenn der Schreibstil mir gefallen hat.

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